Verlobungsringe mit Diamanten

Der Verlobungsring zählt zu den wichtigsten Schmuckstücken überhaupt. Das liegt vor allem daran, dass er nicht nur der Verschönerung der Trägerin dient, sondern auch eine wichtige symbolische Wirkung hat. Aus diesem Grund sollten sich Käufer des Verlobungsrings bereits im Voraus einige Gedanken zur Wahl des Materials und des Edelsteins machen. Generell gilt: Klassische Verlobungsringe sind mit mindestens einem Diamanten besetzt.

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Die Qual der Wahl: Silber Gold oder Platin?

Was das verwendete Material betrifft, so haben Käufer heute eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten. Im Prinzip kommt es in erster Linie auf den persönlichen Geschmack an. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Farbe des Schmuckstücks zur zukünftigen Braut passt. Hellen Hauttypen stehen eher weißliche Metalle, wie Platin, Weißgold und Silber. Von dunkler oder gebräunter Haut hebt sich Gelbgold oder Rosegold besonders gut ab. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine Faustregel, sondern lediglich um eine Empfehlung in Bezug auf die verschiedenen Typen. Natürlich können Hellhäutige ebenso Gold tragen wie alle anderen – besonders dann, wenn Außenstehende auf Anhieb erkennen sollen: Hier handelt es sich um hochwertigen Schmuck!

verlobungsring diamant

Die Legierung macht den Unterschied

In Deutschland sind vor allem die Legierungen 333, 375, 585 und 750 weit verbreitet. Je höher die Legierung ist, desto mehr reines Gold ist im Verlobungsring enthalten. Dementsprechend steigt natürlich auch der Wert des Ringes. In der Regel wird die Art der Legierung in das Innere des Ringes gestempelt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Punze, welche auf Anhieb preisgibt, welche Reinheit das verwendete Gold aufweist.

Punzen sind auch bei Silberschmuck und Platinschmuck zu finden; letzteres Material eignet sich ebenfalls sehr gut für einen Verlobungsring. Platin gilt nicht als minder wertvoll als Gold mit einer hohen Legierung. Leider sind beide Materialien nicht besonders kratzfest, weshalb mit allen Verlobungsringen sorgsam umgegangen werden muss.

Ist der hochwertige Verlobungsring aus Silber, so ist in der Regel eine Punze vorhanden, welche den Käufer darüber informiert, dass es sich um Sterling Silber des Wertes 925 handelt. Heute wird Silber meistens in dieser Reinheit verarbeitet, während antiker Schmuck auch aus 800er Silber bestehen kann.

Der Diamant – ein ganz besonderer Edelstein

Auch heute, wie schon seit vielen Jahrzehnten, sind hochwertige Verlobungsringe aus Gold mit Diamanten versehen. Hierbei handelt es sich in der Regel um sogenannte Solitärringe. Der Begriff Solitär verrät, dass sich bei klassischen Verlobungsringen ein Diamant in der Mitte des Schmuckstücks befindet.

Normalerweise sollte dieser Diamant alle Blicke auf sich ziehen, während die Ringschiene selbst eher dezent gehalten ist. Diamanten sind seit jeher besonders beliebt bei Damen, welche funkelnden Schmuck bevorzugen. Kein Wunder, denn kaum ein anderes Element hat eine solche Leuchtkraft wie ein heller Diamant mit wenigen Einschlüssen, einer weißlichen Farbe und einem hochwertigen Schliff.

Karat-Zahl, Reinheit und Schliff entscheiden über Qualität

Die Karat-Zahl definiert das Gewicht eines oder mehrerer Diamanten, welche in einem Verlobungsring eingesetzt wurden. Diese Zahl wird vor allem herangezogen, um den Wert eines Diamanten zu schätzen. Natürlich gilt hier: Je größer und schwerer ein Diamant ist, desto wertvoller ist dieser edle Stein. Hierbei entspricht ein Gramm ungefähr 0,02 Karat.

Allerdings sollte nicht rein nach der Größe oder der Schwere eines Steins ausgesucht werden, denn es spielen auch noch andere Faktoren eine große Rolle. Vor allem der verwendete Schliff gibt Aufschluss darüber, wie stark der Diamant im Licht funkeln wird und wie hochwertig die Verarbeitung ist. Zudem trägt der Schliff zur Gesamtoptik des Diamanten bei.

Während früher der Altschliff verwendet wurde, bevorzugen Schmiede und Schmuckhersteller heute den sogenannten Brillantschliff, auch runder Schliff genannt. Mit diesem Schliff wird mithilfe feinster Handarbeit dafür gesorgt, dass der Diamant das Licht bestmöglich reflektiert. Auch die Helligkeit des Steins wird vom Schliff beeinflusst, wobei in der Regel eine möglichst helle Färbung angestrebt wird.

Als dritte Komponente ist die Reinheit eines Diamanten wichtig. Je kleiner die Einschlüsse sind und je reiner der Diamant unter einer Lupe aussieht, desto hochwertiger ist er.